Sehnsucht Liebe Leidenschaft

Erzählung

von B. G. Oldershausen

Ein Schicksal mit Höhen und Tiefen wie bei dem verlassenen Bauernhof am Gardasee.

 

Aufgewachsen unter der brutalen Hitlerdiktatur ist Alexanders erste große Liebe, da teils jüdisch, bereits ein Vergehen. Nach beruflicher Ausbildung im Krieg in Russland schwer verwundet und aus der Wehrmacht entlassen. Die totale Verlogenheit, die Verfolgung und die Unterdrückung zahlreicher Menschen begründen seinen tiefen Widerwillen gegen das Naziregime, verstärkt noch nach einer Begegnung mit einigen seiner Repräsentanten. Daher seine Übernahme der Leitung des Verbindungsstabes der deutschen Stahlindustrie in Paris, seine zweite große Liebe zu einer jungen leidenschaftlichen Französin, nach der Invasion der Alliierten Meldung bei dem General von Paris, am 20. Juli 1944, dem Tag des Hitlerattentats, Gefangennahme der berüchtigten GESTAPO, die Kämpfe mit der Résistance, die Kapitulation der Wehrmacht und seine in letzter Minute verhinderte Erschießung durch einen amerikanisch-jüdischen Verhöroffizier. Nach fast vier Jahren Gefangenschaft Rückkehr mit dem Wiederaufbau der zerstörten Heimat, in der er seine dritte große Liebe mit lebenslanger Ehe und zwei Kindern findet. Nach beruflicher Beendigung der Wunsch nach weiterer Tätigkeit mit dem Erwerb eines verlassenen Bauernhofs in Italien am Gardasee, zudem Reisen in Länder der Dritten Welt.

 

Eine Fülle interessanter, dramatischer und amüsanter Erlebnisse und Gedanken aus den Erfahrungen eines langen
Lebens.

 

281 S., Hardcover, ISBN 978-3-95780-135-7

24,90 €

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Guten Morgen, Frau Botschaft!

von Dagmar Bock

Als Dagmar Bocks Mann 2009 als deutscher Botschafter nach Kairo berufen wird, freut sich das Ehepaar auf einen spannenden Neuanfang. Die ersten Monate nutzen beide, um sich an das neue politische, soziale und sprachliche Umfeld Ägyptens zu gewöhnen. Wie erklärt man eigentlich einem Friseur auf Arabisch, dass man einen flexiblen Pony möchte? Derart alltägliche Herausforderungen werden jedoch schlagartig nichtig, als der Arabische Frühling das Land erfasst … und auf einmal ist alles anders.

252 S., Paperback, ISBN  978-3-95780-046-6

19,90 €

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Pieletzkis Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre

von Winfried Pielow

 

Winfried Pielow hält in seinem Buch »Pieletzkis Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre« seine Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre im Münsterland fest, wo er seine Eltern nach deren Flucht aus Westpreußen und seiner Entlassung aus britischer Gefangenschaft in der Bauernschaft Tungerloh-Pröbsting wiederfindet. Seine Brüder Elmar und Ludger kehren erst 1950 aus polnischer bzw. sowjetischer Gefangenschaft zurück. Ludger schrieb später seine Memoiren über seine Hunger- und Elendsjahre im Gulag, die Winfried, der glückliche Frühheimkehrer in seinen Erinnerungen so verinnerlicht, als wären sie die eigenen. Elmar hingegen hat außer wenigen Anekdoten nichts aus den nicht minder erbärmlichen Jahren in Polen preisgegeben. Dennoch bestanden die Brüder darauf, dass der »Winfried das festhalten soll, was er in den seinen guten Friedenjahren in der Heimat angestellt hat.«
Pielow schreibt über das eingeengte, kümmerliche Dasein mit seinen Eltern, die er beharrlich aufzumuntern versucht. Desgleichen schreibt er, dass er in Emsdetten ›auf Lehrer‹ studiert und sich in Münster mit einer Dissertation abmüht, immerzu aber mit der Bauernschaft verhaftet, die ihn abheben lässt mit nichts anderem als der Literatur, wenngleich es schöne Frauen gibt.

264 S., Paperback, ISBN  978-3-95780-082-4

18,90 €

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Drei Generationen auf dem Jakobsweg

... und meine Erfahrungen mit Gott

von Pia Stein

 

Pilgern ist nicht gleich wandern. Das lernte Pia Stein im Mai und Juni auf dem Jakobsweg. In offener, humorvoll-direkter und gleichsam informativer Weise nimmt die Autorin den interessierten Leser mit auf diese Reise. Eine Reise, geprägt durch das Miteinander der Generationen und die Neugier, was der nächste Tag bringt. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrer kleinen, dreijährigen Enkelin macht sie sich auf den Weg. Sechs Wochen lang hat sie ihre Familie stets um sich, eine glückliche, aber auch eine anstrengende Zeit.

Die dreieinhalb Pilger lernen Schmerzen, geschwollene Füße, Erschöpfung und Nervenzusammenbrücke kennen – dennoch würde die Autorin diese kostbaren sechs Wochen niemals missen wollen. Sie lernte nicht nur viel über ihre Familie, sondern auch über sich selbst, ihren Platz im Leben und ihre Nähe zu Gott.

196 S., Paperback, ISBN  978-3-95780-107-4

14,90 €

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Schritt für Schritt

von Gotthard Haushofer und Ingrid Haushofer

»Nach Rom wollt ihr pilgern? Warum tut ihr euch das an?« Solche und ähnliche Fragen bekommen Ingrid und Gotthard Haushofer zu hören, als sie ihr Vorhaben verkünden. Mit über 60 Jahren beschließen sie, 1300 Kilometer zu Fuß aus ihrem Heimatort in Oberfranken bis nach Rom zu gehen. Was sie in den Wochen und Monaten ihrer Pilgerschaft erleben, schreiben sie jeden Abend nieder. Der spirituelle Pilgerführer nimmt den Leser mit auf den Weg, gibt ihm Impulse und Inspirationen, enthält aber auch praktische Tipps und Hintergrundwissen zu den durchwanderten Orten. Er berichtet von der Motivation des Ehepaars, ihren Gedanken und Erlebnissen, der Begegnung mit anderen Menschen, mit sich selbst und mit Gott.

244 S., Paperback, ISBN  978-3-95780-071-8

19,90 €

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Wenn einem Hören und Sehen vergehen

von Ursula Benard

 

In diesem Erfahrungsbericht über taubblindes Leben in Deutschland erfährt der Leser, wie die blinde Protagonistin Anna Berührungsängste überwindet, wie sie lernt und arbeitet, was ihre Tätigkeiten sind. Stück für Stück entdeckt der Leser zusammen mit Anna die Faszination einer Sprache mit Gebärden statt mit Worten, die elementare Bedeutung der Kommunikation, erlebt eine Gemeinschaft, die von Vertrauen und gegenseitigem Verständnis geprägt ist. Zusammen mit Anna dringt der Leser tiefer in diese ihm unbekannte Lebenswelt ein, erkennt, dass diese nicht nur Tragik und Verzicht bedeutet, sondern auch voller Lachen und Lebensfreude sein kann. Der Leser begegnet Menschen, die sich den Herausforderungen ihrer Behinderung stellen und Meister ihres schwierigen Lebens werden.

196 S., Paperback, ISBN  978-3-95780-075-6

14,90 €

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Liebe schönster Götterfunken

von B.G. Oldershausen

 Mit 95 Jahren zieht Alexander ein Lebensre­sümee und blickt zurück auf das Vergangene: Auf über 60 Ehejahre gemeinsam mit seiner geliebten Frau Ariane, auf das Glück, Kinder und Enkelkinder bekommen zu haben, auf das Leben zwischen Westerwald und Norddeutschland, zwischen Gardasee und Tegernseer Tal. Er erinnert sich aber auch an die dunklen Zeiten während des Nationalsozialismus, als er als junger Soldat in einen hoffnungslosen Krieg geschickt wird. Und wie sich das Land nach der Niederlage selbst aufrichtet und unter dem Wirtschaftswunder zu blühen beginnt …

Eine Fülle interessanter, dramatischer, amüsanter und nachdenklicher Ereignisse, eine leidenschaftliche Liebe und eine von beinahe einem Jahrhundert geprägte Gedankenwelt. Auf all das blickt B.  G. Oldershausen in »Liebe schönster Götter­funken« zurück.

284 S., Paperback, ISBN  978-3-95780-040-4

24,90 €

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Liebe Schwester

Trauern nach einem plötzlichen Tod

von Cornelia Klaila (Hg.) und Tilmann Kleinjung (Hg.)

 Tsunami 2004 – eine Flutwelle überschwemmt weite Teile Asiens und löscht mehr als 200 000 Menschenleben aus. Zurück bleiben die Angehörigen, fassungslos und voller Schmerz. Eine Trauernde, sie verliert ihre Zwillingsschwester und deren Familie, schreibt ihre persönlichen Erfahrungen mit diesem grausamen Verlust auf. In Tagebucheinträgen an die tote Schwester versucht sie, ihre Trauer, Hilflosigkeit und Wut zu bewältigen.
Die Gehversuche in das neue Leben ohne einen geliebten Menschen –

dieses Buch richtet sich an all diejenigen, die trauern. Es möchte dazu beitragen, dem Schmerz einen Raum und dem Leben eine Chance zu geben.

108 S., Hardcover, ISBN  978-3-95780-017-6

14,00 €

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Die Wiege über den Kühen

Biografische Erzählung

von Dietrich Bächler

So mancher Schatz lässt sich heben – etwa in einem unverhofften Erbe. Genau das ist Dietrich Bächler passiert: Die Aufzeichnungen eines verstorbenen Verwandten aus der Zeit vor 1914
und während des Ersten Weltkriegs bescheren ihm bewegende Einblicke in das Leben von Daniel. Wie erlebt der Jüngste von neun Geschwistern seine Kindheit auf der Schwäbischen Alb, die allgegenwärtige Armut, den Pietismus, die Schule? Ein Zappelphilipp ist er, heute würde er mit Medikamenten ruhig gestellt, und doch findet er seinen Weg in einen Beruf, der ihm Freude macht.

Dietrich Bächler zeichnet das Bild einer Zeit, in der der Rohrstock des Lehrers oft durch die Luft pfiff, der Lehrherr Lohn nur zahlte, wenn es ihm passte, und die jungen Männer heißblütig ihr Leben fürs Vaterland gaben – heute unvorstellbar, weswegen es umso wichtiger ist, daran zu erinnern.

100 S., Paperback, ISBN  978-3-86520-497-4

9,90 €

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Eine Kindheit in Kriegszeiten

von Rudolf Huber

Der Verfasser dieser Kindheitsgeschichte ist so alt wie das Gemälde des Münchner Stiglmaierplatzes auf der Umschlagseite.
Er wird 1935 in München geboren und erlebt die Kriegsjahre in nächster Nähe dieses Platzes, »eingebettet in das schlichte Gemeinschaftsleben eines großstädtischen Hinterhofs«.
Von diesem Mittelpunkt ausgehend weitet sich seine kindliche Erfahrungswelt in konzentrischen Kreisen aus, überschattet freilich von den Schrecknissen und Gefahren der Bombennächte und vom Trennungsschmerz, den die Kinder-Landverschickung mit sich bringt
Aus einer Vielzahl von Kindheitserlebnissen und -beobachtungen entsteht so, gleichsam nebenbei, ein Mosaik aus erinnertem Lebensgefühl.

84 S., Paperback, ISBN 978-3-86520-377-9

14,90 €

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Getragen über den Abgrund

Tagebücher 1939-1949

von Johannes Egle

»Es war eine schlimme Zeit, in die ich hineingeboren wurde.« Für Johannes Egle waren die Jahre zwischen 1939 und 1949, über die er Tagebuch führte, die schwersten seines Lebens. Die erlebten Gräuel an der Ostfront erschütterten den damals erst neunzehnjährigen Wehrmachtssoldaten zutiefst und brachten ihn in große innere Konflikte. Er erlitt zwei schwere Kriegsverletzungen und kam gegen Ende des Krieges in Gefangenschaft, deren Torturen er drei lange Jahre durchstehen musste. Egles Tagebücher offenbaren einen Menschen, der es dank seiner tief empfundenen Religiosität und seines Glaubens an die Kraft christlicher Werte schaffte, trotz des Erlebten nie zu verzweifeln. Er verstand es, sich und anderen Mut zuzusprechen und im Leben Sinn zu erfahren – über alle Abgründe hinweg. Bärbel Fischer sieht in den Tagebüchern ihres Vaters nicht nur ein Zeitzeugnis, sondern auch ein persönliches Vermächtnis, eine »Mahnung zum Frieden« und ein Plädoyer für eine gerechte und humane Welt, für die wir als Christen verantwortlich sind.

220 S., Paperback, ISBN 978-3-86520-367-0

16,90 €

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Ein Leben für die Zeitung

von Hermann Dexheimer

Hermann Dexheimer (1930–2005) begann seine journalistische Laufbahn 1950 als Volontär beim Alzeyer Beobachter. Nach einer raschen Karriere bei der Mainzer Allgemeinen Zeitung wurde er 1965 mit knapp 35 Jahren der damals jüngste Chefredakteur einer bundesdeutschen Tageszeitung. Als einer der dienstältesten Chefredakteure beendete er, vielfach ausgezeichnet, 1994 seine aktive journalistische Laufbahn in der Mainzer Zeitungsgruppe.
In über 3000 Leitartikeln hat Dexheimer das Weltgeschehen, die deutsche Innen- und Außenpolitik, aber auch die rheinland-pfälzische Landespolitik seiner Zeit kritisch begleitet. Sein Kollege Ulrich Zink hat knapp 100 dieser publizistischen Meisterstücke aus über 30 Jahren ausgewählt und thematisch zusammengestellt.
Noch heute lesen sich die brillant formulierten Kommentare Dexheimers zu internationalen Ereignissen, zur ersten Mondlandung, zum Kalten Krieg, zu Tschernobyl, zur Ökumene und seine Porträts deutscher Politiker überraschend aktuell. Erstaunlich weitsichtig waren seine Einschätzung der Wiedervereinigung und seine Vision von Europa. So ist dieses Buch, illustriert mit 70 Fotos des Pressefotografen Klaus Benz, ein kleines Stück lebendiger Zeitgeschichte.

212 S., Paperback, ISBN  978-3-86520-370-0

14,90 €

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Karin van Leyden

von Ursula Dietzsch-Kluth

Gegen den Willen ihrer Eltern beginnt die junge Karin Kluth 1925 an der Kölner Kunst- und Handwerkschule das Studium der Malerei. Sie wird eine der unkonventionellsten Künstlerinnen ihrer Zeit und ist vor allem in den Vereinigten Staaten gefragt und erfolgreich. Ursula Dietzsch-Kluth lässt die privaten und beruflichen Stationen ihrer Schwester in diesem Buch Revue passieren: Sie erzählt von der ersten Begegnung und der späteren Heirat mit dem Maler Ernst van Leyden, von der Auswanderung des Paares nach Amerika im Jahr 1939, vom schwierigen künstlerischen Neubeginn in New York und Kalifornien, von zahlreichen Reisen und schließlich von der Rückkehr in das Nachkriegseuropa. Entstanden ist ein faszinierendes Künstlerporträt vor dem weiten Panorama der europäischen und amerikanischen Geschichte.

72 S., Paperback, ISBN  978-3-86520-352-6

9,90 €

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Danke, dass es dich gab

Unser Leben mit Antje

von Sonja Richtzenhain

»Es gibt keinen Zweifel. Alle Symptome weisen auf eine Trisomie 21 hin. Ihr Kind hat dazu einen schweren Herzfehler.« Es ist ein kurzer Satz, doch er genügt, das Leben einer jungen Familie völlig aus der Bahn zu werfen. Die kleine Antje, die 1981 in der ehemaligen DDR geboren wird, ist behindert, und ihre Eltern sind fassungslos. »Wir sind doch nicht vorbelastet!«, hadern sie mit ihrem Schicksal, und blicken ungläubig auf das kleine rosagesichtige Bündel in ihrem Arm. Schock, Wut und Angst sitzen tief. Dennoch gelingt es ihnen schließlich, die Zweifel hinter sich zu lassen und ihr Kind als Bereicherung und Geschenk zu empfinden.

Auf anrührende Weise erzählt und verarbeitet Sonja Richtzenhain die Lebensgeschichte ihrer Antje, ihres »Sonnenscheins«, sowie deren frühen Tod. »Antje beeinflusste meine ganze Lebenseinstellung und zeigte mir, was wichtig ist und was nicht. Dafür danke ich ihr von Herzen!«

104 S., Paperback, ISBN  978-3-86520-347-2

12,90 €

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Pech gehabt und Glück gefunden

Ein Schicksal im 20. Jahrhundert

von Kurt Martini

Mai 1921: Der Erste Weltkrieg ist seit zweieinhalb Jahren vorbei und das Leben hat begonnen, sich zu normalisieren, als Kurt Martini in einem gutbürgerlichen Haus im Berliner Grunewald zur Welt kommt. Schon wenige Jahre später wirft der nächste Krieg seinen Schatten voraus, und beeinflusst auch die Kindheit und die Jugend Martinis. Es folgen Arbeitsdienst und Militär. Als Kind dieser Zeit fügt sich der junge Mann in die Umstände. Der Fronteinsatz in Russland stellt die Weichen neu für den damals 21-jährigen Soldaten: er verliert beide Beine.
Sein späterer Aufstieg in eine Führungsposition der deutschen Wirtschaft wird begleitet von der Frau, die er über alles liebt. Als sie aus seinem Leben gerissen wird, findet er Halt und Trost in der Erinnerung an sie. Er beginnt sein Leben zu erzählen, dessen Schicksal ihn so unergründlich wie unaufhaltsam zu seinem Glück geführt hat.
Mit seiner Beschreibung des Alltags – auch wenn dieser manchmal unvorstellbar scheint – schafft Kurt Martini ein Zeitdokument von den Vorkriegsjahren bis zum wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands.

184 S., Paperback, ISBN 3-86520-226-8

16,90 €

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Schönheitsoperation – mein Körper sagt mir, wer ich bin

von Alina Koy

Die Autorin beschreibt in diesem sehr persönlichen Erfahrungsbericht eine vier Jahre zurückliegende Schönheitsoperation. Sie berichtet von dem starken Leidensdruck, der sie zu der Operation veranlasste, von der seelischen Not im Vorfeld des Eingriffs. Neben praktischen Hinweisen zur Vorbereitung auf eine solche Operation – Arztsuche, Operationsmethoden, Informationsbeschaffung, Verhalten am Arbeitsplatz usw. – erläutert sie vor allem die positiven Auswirkungen ihrer Operation. Sie möchte mit ihrem Bericht anderen Betroffenen Mut machen, sich ihren Ängsten und Zweifeln zu stellen. Die Verfasserin wurde bei fachlichen Fragen unterstützt von einem Facharzt für Plastische Chirurgie.

Der Erfahrungsbericht behandelt:
Die Auswirkung von »Problemzonen« auf
das Selbstwertgefühl
Leidensdruck als Motiv für eine Schönheitsoperation
Denkbare Alternativen
Ängste und Zweifel im Zusammenhang mit
dem Eingriff
Die Vorurteile der Gesellschaft
Vorbereitung und Verlauf der Operation
Die Nachbehandlung
Das optische Ergebnis der Operation
Das neue Lebensgefühl

92 S., Paperback, ISBN 3-86520-144-X

9,90 €

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Das Hitler-Ei

von Monika Buttler

Sie waren weder Nazis noch Helden im Widerstand – die Eltern der Journalistin Monika Buttler, die am 6. Mai 1939 in Berlin geboren wurde. Wie kam eine bürgerliche, sozialdemokratisch orientierte Familie durch die Hitler-Zeit? Die Tochter eines Bankangestellten und einer Sekretärin erzählt die Geschichte eines Überlebens, das für viele steht: der Vater eingezogen an die Ostfront, die Mutter mit zwei kleinen Kindern auf der Flucht. In letzten Gesprächen mit der 95-jährigen Mutter sammelt die Autorin Spuren deut-scher Vergangenheit und bewahrt sie vor dem Vergessen. Als das Manuskript vollendet ist, stirbt ihre Mutter. Geboren 1939 – wie ist ein Leben geprägt, das unter dem Ungeist der Nazi-Herrschaft begann? Monika Buttler, das unfreiwillige »Hitler-Ei«, verwebt ihre individuelle Geschichte mit den historischen Fakten der Kriegsjahre, fügt – kritisch reflektierend – Erinnerungssplitter zu einem Porträt der damaligen Zeit.

140 S., Paperback, ISBN 3-86520-134-2

12,90 €

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Wildwest auf der Chefetage

von Hans-Joachim Selenz

Hans-Joachim Selenz, bis 1999 Chef der niedersächsischen Salz­gitter AG, beleuchtet in seiner Milieu- und Charakterstudie die Umstände, unter denen Gerhard Schröder 1998 zum Kanzler aufstieg. Anhand von Tagebuchnotizen schildert der Autor aus kritischer Distanz den Werdegang des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten, der sich im Wahlkampf vor sieben Jahren als Held der Stahlarbeiterschaft profilierte und damit die entscheidenden Stimmen für die Bundeskanzlerwahl gewann.

148 S., Paperback, ISBN 3-86520-140-7

14,90 €

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Glückliches Unvermögen

von Dietmar Ebert

Dietmar Ebert schildert in diesem biographischen Roman »Glückliches Unvermögen« die Kindheit und Jugend des Stefan Richter. Der Junge Stefan wächst im nationalsozialistischen Deutschland unter dem Schutz fürsorglicher Eltern und Großeltern auf. Zentrale Figur ist die Mutter, die ihre tiefe Liebesfähigkeit und starke Verankerung im Glauben schon früh an den Sohn weitergibt. Die Art und Weise, wie der Autor die innere Disziplin dieser Mutter beschreibt, mit der sie den Nöten des Alltags und einer gewissen Einsamkeit innerhalb ihrer ersten Ehejahre begegnet, gibt einen erhellenden Einblick in die Gepflogenheiten und Wertvorstellungen des bürgerlichen Milieus der damaligen Zeit. Durch die Trennung vom Vater während des Krieges kommt Stefan schon bald ein Maß an Verantwortung zu, das den heranwachsenden Jungen prägt und die wache Beobachtungsgabe noch verschärft, mit der er seine Umgebung analysiert. Seine Erlebniswelt wird gespeist von der intensiven Reflexion der Erfahrungen seiner nächsten Mitmenschen. Er selbst empfindet dies – insbesondere in den letzten Schul- und ersten Studienjahren der frühen Nachkriegszeit – als Mangel an Eigenem, dem Leser freilich teilt sich in der nuancierten Entwicklung dieses ernsten Charakters ein großer Gefühls- und Gedankenreichtum mit.

104 S., Paperback, ISBN 3-86520-085-0

12,00 €

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mittendrin und am rande

Tagebuchaufzeichnungen 2012-2014

von Clea von Döhren

Clea von Döhren zeichnet mit einer klaren und zugleich leisen Stimme in ihren Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 2012 bis 2014 Miniaturen alltäglicher Beobachtungen. In ihrer Kürze oftmals an Haikus erinnernd, ermutigt sie dazu, dem Fluss des Lebens zu vertrauen, ist doch das Eigentliche, Verlorengegangene, nur im Jetzt zu finden.

96 S., Paperback, ISBN 978-3-95780-008-4

9,90 €

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Die Wölfe warten schon …

Ein Leben in Kanada

von Christian Laetsch

Ein Urlaub in Kanada war es, der sein Leben verändern sollte. Zutiefst beeindruckt von der unberührten Natur und dem, was sie in seinem Innern auslöste, entschied sich Erhardt Maier, seinem privilegierten Leben in Deutschland den Rücken zu kehren. Weg von der lärmenden, totbetonierten Großstadt, ihren hektischen, von Konsumdenken geprägten Bewohnern. In Tahsis, einer kleinen Gemeinde an der Westküste von Vancouver Islands, fühlte er sich endlich angekommen. Rückblickend erinnert sich Erhardt als alter Mann an sein Leben am Nootka Sound und an das, was sich ihm hier offenbart hat: die Verbindung zwischen Mensch und Natur, Leben und Tod, der diesseitigen und der spirituellen Welt.

96 S., Hardcover, ISBN 978-3-95780-068-8

14,90 €

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